Zwei neue LTE-Produkte von Telefónica Germany
Die Telefónica Germany hat sich zum Ziel gesetzt, alle Haushalte in Deutschland mit einer schnellen Internetverbindung zu versorgen. Den Start liefert das Unternehmen in wenigen Wochen. Ab dem ersten Juli beginnt die LTE-Vermarktung.
Die zwei neuen Produkte kommen mit dem Namen "O2 LTE für Zuhause" auf den Markt. Damit werden vor allem die Haushalte versorgt, die bisher noch keinen Breitbandanschluss besaßen. Die ersten Orte können bereits in den ersten Junitagen die optimierten Internetzugänge ordern. Zum Beispiel gehören Bewohner der Orte Abtsteinach (Kreis Bergstraße), Oberreichenbach (Schwarzwald) und Zscherben (Sachsen-Anhalt) zu den Glücklichen, die sich schon bald zu den schnellen Internetsurfern zählen können. Ihnen steht eine Geschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Weitere Orte werden Mitte Juli LTE nutzen können. Alsleben und Klein Wanzleben, beide in Sachsen-Anhalt, werden dann ebenfalls LTE-Verwender sein.
O2 LTE für Zuhause startet zudem direkt mit einem Preisangebot. Im ersten halben Jahr zahlen die Nutzer nur 29,90 Euro monatlich. Erst danach wird der Preis 39,90 pro Monat betragen. Die einmalige Anschlussgebühr beträgt 49,90 Euro und für denselben Preis ist ein Router für O2 LTE-WLAN zu bekommen. Der Vertrag zwischen Telefónica und dem Kunden hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Dabei kann der Kunde LTE im ersten Monat testen. Gefällt ihm die Internetverbindung nicht, so kann er den Vertrag in den ersten dreißig Tagen sofort auflösen. Die Kosten für den Router werden ihm dabei zurück erstattet.
Privatkunden können mit 10 Gigabyte monatlich im Internet surfen. Ist diese Schwelle erreicht, wird die Geschwindigkeit auf 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt. Bei Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern liegt die Schwelle bei 12 Gigabyte. Interessenten können sich bei O2 informieren, ob ihr Ort zu den nächsten gehört, die mit dem LTE-Breitband ausgerüstet werden. Zudem kann man sich als Interessent unverbindlich vormerken lassen.
In Deutschland standen Funk-Frequenzen zur Versteigerung, da diese durch das digitale Übertragen der Fernseh-Sender frei wurden. Mobilfunk-Anbieter nahmen an der Versteigerung teil, weil sie diese Frequenzen für die Technik von LTE verwenden wollen. Telefónica Germany gehörte auch zu den Teilnehmern an dieser Auktion und möchte nun Deutschland mit der Technik des Breitbandes versorgen und dabei LTE benutzen. Vor allem profitieren die Bewohner ländlicher Regionen davon, die bisher nur unzureichend auf das Internet zugreifen konnten.

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